Sind Polystyrol oder Polystyrenchips umweltfreundlich ?

Unsere Meinung: "NEIN", denn:

  • Polystyrol auch Polystyren Füllmaterial ist bis dato den Nachweis schuldig geblieben, nach anerkannten Prüfnormen
    (z.B. EN 13432) "kompostierbar" zu sein !
  • Im Zusammenhang mit Polystyrol-Verpackungschips fällt auch die Behauptung der biologischen Abbaubarkeit selbiger. Biologisch abbaubar ist eigentlich alles, selbst Uran und Plutonium sind biologisch abbaubar, es dauert nur ein paar Millionen Jahre !

    Die biologische Abbaubarkeit ist kein Qualitätskriterium für Umweltfreundlichkeit per se, sondern sie muss genauer betrachtet / hinterfragt werden:

  • Im Vergleich zu zertifizierten kompostierbaren Verpackungschips (Diese werden von Mikroorganismen gegessen !), bleiben bei Polystyrol Verpackungsmaterial über einen zu langen Zeitraum kleine Plastikpartikel übrig. Aufgrund dieses zu langen Zeitraums, bis zur  vollständigen biologischen Zersetzung, geht von diesen winzigen Plastikpartikeln eine Gefahr aus, die in dem Kinofilm   "Plastic-Planet" und in diesem Zeitungsartikel eindrucksvoll beschrieben wird. Hier ein Auszug daraus:

    Quelle Welt-Online: Winzige Plastikpartikel vergiften die Nahrungskette
      
    ..."Richard Thompson an der University of Plymouth hat untersucht, wie größere Kunststoffteile im Wasser zu immer kleineren Partikeln zerfallen und wie Kleinstlebewesen auf diese reagieren. Demnach reichern die Kunststoffpartikel Giftstoffe aus dem Meerwasser an und sorgen für Konzentrationen, die Tausende Male größer sind als im Wasser.
    Dabei sei die Gefahr sei gegeben, dass immer mehr Meeresorganismen die Partikel als Nahrung zu sich nehmen, so der Forscher. Dann werde es erst recht gefährlich, denn dadurch gelangen die Toxine in den Organismus größerer Tiere..."



    Ökobilanz:

    Mittlerweile gibt es Ökobilanzen, in denen Produkte wie kompostierbare Verpackungschips aus nachwachsenden Rohstoffen mit rohölbasierten Produkten wie Polystyrol- / Polystyren-Verpackungschips direkt verglichen werden.

    Betrachtet man diese Gegenüberstellungen, Ökobilanzen genauer, so muss man leider feststellen, dass negative Einflüsse wie Tankerunglücke, Meeresverschmutzung, durch Rohölförderung bedingte Umweltschäden insgesamt, sowie die finanziellen Kosten für die politische Einflussnahme in den Rohölfördergebieten noch nicht einmal ansatzweise mit ihren Kosten und Auswirkungen für Mensch und Umwelt in Anrechnung gebracht werden!
    Wäre dies der Fall, eine objektive Gegenüberstellung gegeben, so würde die Ökobilanz mit Sicherheit anders ausfallen.
    Vor diesem Hintergrund sind die bisher fehlenden offiziellen Zahlen zu Recyclingquoten von Polystyrol-/ Polystyren- Verpackungschips eindeutig das kleinere Übel.....

    Den "interessierten Kreisen" die solche geschönten Bilanzen für rohölbasierte Produkte verbreiten kann man eigentlich nur entgegnen:


    " Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann
    .“

                                                                                                                                                 (Weissagung der Cree)


Hat Polystyrol (PS) eine " Weisse Weste" ?

  • Polystyrol ist Bestandteil von Napalm-Bomben die z.B. im Vietnamkrieg traurige Berühmtheit erlangt haben
  • Im Herstellungsprozess kommt das Krebs erregende Benzol zum Einsatz (DTI 1993)
  • Die Verarbeitung von PS führt zur Freisetzung des karzinogenen Styroloxids (DTI 1993)
  • Zudem schädigt Styrol nachweislich das Fortpflanzungssystem
  • PS ist hochgradig feuergefährlich; die Brandkatastrophe im Düsseldorfer Flughafen 1996 
    dürfte noch in Erinnerung sein, Polystyrol war massgebend an der Brandauslösung beteiligt (Weinspach et al. 1997)
  • PS Recyclingrate ist niedrig

Fazit: 

         Eine "Weisse Weste" sieht anders aus. Verpackungschips aus Polystyrol sind und bleiben Verpackungschips,
         Polstermaterial aus rohölbasiertem Kunststoff, also simplen Plastik mit den dazugehörigen Negativmerkmalen.
         Werden Polystyrol-Verpackungschips als "umweltfreundlich" vermarktet, wo möglich noch Grün eingefärbt,
         so ist dies unserer Meinung nach nichts anderes als der perfide Versuch vom Biotrend zu profitieren.

        Als Verbraucher haben sie die Wahl für welches Produkt sie sich entscheiden. Mit dem Kauf von kompostierbaren
        Biobiene®Verpackungschips erhalten Sie ein wirklich umweltfreundliches Füllmaterial 
        welches über jeden Zweifel erhaben ist und unterstützen zusätzlich die Entwicklung von wirklich umweltfreundlichen
        Verpackungsmaterial.

Kompostierbare Verpackungen

Vorteile der Biobiene® Verpackungschips

  • Leicht
  • Kompostierbar
  • Antistatisch
  • Nach EN 13432 zertifiziert (Europäische Kompostierungsnorm)
  • Polstermaterial kann einfach über den Kompost oder die Biotonne entsorgt werden
  • Von der Rücknahmepflicht der Verpackungsverordnung (§ 6/7) durch §16 VerpackV befreites Verpackungsmaterial, Füllmaterial, Polstermaterial brauchen Sie keinen Vertag bei einem Unternehmen des dualen Systems abzuschließen ! Siehe §16 Verpackungsverordnung
  • Biobiene®Verpackungschips sind frei von genmanipulierten Bestandteilen !
  • Biobiene®Verpackungschips ziehen keine Nager oder anderes Ungeziefer an
  • Zur Herstellung werden nur nachwachsende Rostoffe benutzt, die in der Nahrungsmittelproduktion KEINE
    Verwendungsmöglichkeit mehr haben (z.B. Ausschussware nach Missernten, oder mindere Qualität)
  • Im Kompost wirken Biobiene®Verpackungschips nachweislich wachstumsfördernd

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